ECE-Bürgerinitiative im Widerspruch
SPD: Lorek und Strobel vertreten nur Eigeninteressen
Einer der führenden Vertreter der "Bürgerinitiative Leer braucht Leer", Architekt Ewald Lorek, erschließt in Westrhauderfehn Discountermärkte für einen dänischen Investor (OZ vom 8. August 2011). Dazu erklärt der Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion Leer, Heinz Dieter Schmidt:
"Herr Lorek sagt in Leer hü und in Westrhauderfehn hott. In Leer ist für ihn eine Einkaufsgalerie pfui und in Westrhauderfehn hui. In Leer hält er ECE für den Untergang der Innenstadt und in Westrhauderfehn dient ihm ein vergleichsweise riesiges Center zur Bindung der Kaufkraft. Damit entlarvt Herr Lorek sich selbst und andere Sprecher der so genannten "Bürgerinitiative" als reine Vertreter eigener Interessen. Es geht ihnen nicht um das Wohl der Stadt Leer und ihrer Einwohner.
Herr Lorek spricht in Westrhauderfehn von Wettbewerb und und normalen Betriebsansiedlungen, während er in Leer ähnliche Entwicklungen verteufelt. Damit sagt er nur, dass er aus seiner berufsfachlichen Sicht einer Aufwertung des Einzelhandelsstandortes Leer nicht widersprechen dürfte. Aus durchsichtigen Gründen tut er es jedoch. Er polemisiert hier lediglich gegen den möglichen Investor ECE.
Herr Lorek hat vor einiger Zeit gemeinsam mit Kaufmann Hans Strobel ("Hoppe"), einem der vertretungsberechtigten Gesellschafter der "Bürgerinitiative Leer braucht Leer" Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), ein Einkaufszentrum im Bereich der unteren Mühlenstraße vorgeschlagen, im Bereich rings um Hoppe. Was in der oberen Mühlenstraße für ihn schlecht ist, stellen die Herren Lorek und Strobel im unteren Teil als gut dar. Diesem Plan wären Teile des Ernst-Reuter-Platzes, die Osterstegschule und der Sportplatz von Kickers Leer zum Opfer gefallen."